Debian 9.10 und 10.1 erschienen

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Am gestrigen Samstag hat die Entwicklergemeinde der freien GNU/Linux-Distribution Debian das erste größere Update für die aktuelle Debian-Version 10 (Codename Buster) spendiert. Während neue Hauptversionen von Debian etwa alle zwei Jahre erscheinen, werden „kleinere“ Versionsupdates in regelmäßigen Abständen von etwa zwei Monaten herausgegeben.

Diese als „Point releases“ bezeichneten Veröffentlichungen beinhalten im Regelfall ausschließlich sicherheitsrelevaten Fehlerkorrekturen sowie Anpassungen zur Korrektur „schwererer“ Fehler. Größere Versionssprünge werden innerhalb der Point-Releases nicht vorgenommen, diese bleiben neuen Hauptversionen vorbehalten. Nutzer bereits bestehender Systeme haben also keine einschneidenden Änderungen zu erwarten. Wer sein Debian-System regelmäßig aktualisiert, bekommt nur eine geringe Anzahl an neuen Paketen angeboten.

Im Rahmen der Point-Releases stellt das Debian-Team neue Installationsmedien zusammen, sodass neu installierte Systeme direkt mit allen verfügbaren Sicherheitsupdates ausgestattet werden. Bereits bestehende Installationsmedien oder -images können natürlich auch weiterhin genutzt werden und müssen nicht zwangsläufig ersetzt werden.

Neben Debian 10.1 hat auch die aktuelle oldstable-Version Debian 9 (Codename Stretch) mit der Versionsnummer 9.10 eine Aktualisierung erfahren. Für Debian 8 wurde wie erwartet keine neue Version bereitgestellt – diesen Schritt hat das Debian-Team bereits mit der Veröffentlichung von Debian 8.11 angekündigt.

Eine vollständige Auflistung aller seit Debian 10.0 behobenen Fehler und geschlossenen Sicherheitslücken hat das Debian-Team in einer offiziellen Pressemitteilung bereitgestellt. Eine entsprechende Mitteilung wurde auch für Debian 9.10 veröffentlicht.

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